Aktuelles

Gott ist nicht schüchtern - Über Flucht und Neuanfang

Lesung mit Olga Grjasnowa im Karlstorbahnhof

Donnerstag, 04. Mai | 20.00 Uhr | Eintritt: AK: 10 €, VVK: 8 € + VVK-Gebühr | Ticket unter: http://bit.ly/grjasnowa0405M  sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Veranstalter Karlstorbahnhof und Allerorts:Literatur in Kooperation mit den Freunden Arabischer Kunst und Kultur e.V.

Olga Grjasnowa zählt zu den stärksten Stimmen der jungen Autorengeneration.
Mit ihren Debütroman „Der Russe ist einer, der Birken liebt“  wurde die aus Aserbaidschan stammende Autorin 2012 auf einen Schlag berühmt.
In ihrem neusten Roman „Gott ist nicht schüchtern“ erzählt Grjasnowa die Geschichte zweier junger Syrer, deren Leben von der syrischen Revolution auseinandergerissen wird. Ein beeindruckendes und lebensnahes Buch, das sie am 04. Mai um 20 Uhr im Karlstorbahnhof vorstellt.
Olga Grjasnowa wurde 1984 in Baku, Aserbaidschan geboren und kam mit 11 Jahren nach Deutschland. Für ihren vielbeachteten Debütroman „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. 2014 erschien „Die juristische Unschärfe einer Ehe“. Beide Romane wurden für die Bühne dramatisiert. Für ihren frisch erschienen, hochaktuellen dritten Roman „Gott ist nicht schüchtern" erhielt sie begeisterte Kritiken unter anderen in Die Welt und der Süddeutschen Zeitung. Olga Grjasnowa lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Amal und Hammoudi sind jung, schön und privilegiert, und sie glauben an die Revolution in ihrem Land. Doch plötzlich verlieren sie alles und müssen ums Überleben kämpfen. Sie fliehen. Ein erschütterndes, direktes und unvergessliches Buch.
„Amal schaut den Frauen auf der Straße nach. Plötzlich wird ihr bewusst, dass sie nicht mehr dazugehört. Niemand beachtet sie mehr. Wo ist ihr Haus? Ihre Karriere? Und ihre Straße, die immer nach Jasmin roch? Wo sind ihre Bücher und Schallplatten? Wo die Freunde und Verwandten? Die Partys und der Sommer vor dem Pool?
Die Welt hat eine neue Rasse erfunden, die der Flüchtlinge, Refugees, Muslime oder Newcomer. Die Herablassung ist in jedem Atemzug spürbar.“
Über zwei Menschen, die alles verloren haben und nun von vorn anfangen müssen.
Olga Grjasnowas Romane erinnern uns immer wieder daran, dass es nicht nur diese eine Welt vor unserer Haustür gibt, sondern sehr viele Welten, und dass es sich lohnt, sie kennenzulernen. Ihr neues Buch ist ein erschütterndes Dokument unserer Zeit.
 


Nazim Hikmets Pariser Impressionen

„Welche Stadt gleicht dem Wein?“ – Eine Reise ohne Rückkehr

Freitag, 21. April  2017 | 20.00 Uhr | Eintritt: € 5.-
Kulturzentrum der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. - Galerie Arabeske
Dossenheimer Landstraße 69, 69121 Heidelberg

 

Nazim Hikmet (1902 – 1963), türkischer Lyriker von Weltrang, wird bis heute für seine politisch engagierten und zugleich poetischen Versen in seiner Heimat - und über die türkischen Grenzen hinaus – verehrt.

Neben seiner Leidenschaft als Dichter war das Leben des überzeugten Kommunisten von einer langen politischen Leidensgeschichte zwischen Gefängnis, Flucht und Emigration durchdrungen. Insgesamt 13 Jahre verbrachte er für seine kommunistischen Überzeugungen in Haft, in denen er ununterbrochen dichtete, schrieb, übersetzte. 1951 floh er nach Moskau. Rastlos bereiste Hikmet fortan die Welt – Kuba, Afrika, Ost- und Westeuropa.

Sein Drang nach Freiheit und Gerechtigkeit, seine lebenslange Sehnsucht und der Trennungsschmerz zu seiner Heimat, seinem Volk und zu seiner Familie inspirierten ihn zu Gedichten, die wir im letzten Jahr vorgestellt haben.

Im Frühjahr 1958 hielt er sich in Paris auf – in einer Zeit, in der Paris durch den Militärputsch in Algerien in eine tiefe Krise gestürzt war. Die damaligen politischen Ereignisse, wie die Berufung vom General De Gaulle an die Macht und das Involvieren der französischen Armee gegen die damalige sozialistische Regierung in Algerien, betrüben die Schönheit der Stadt Paris. Nazim Hikmet beschreibt die Ängste und die Spannungen zwischen den Menschen in seinen Pariser Gedichten. Trotz der bedrohlichen Atmosphäre wird Hikmet inspiriert.

„Hikmets Sohn, in welcher Stadt möchtest du sterben?
In Istanbul,
Moskau
und in Paris…“


NAWAL - the Voice of Comoros

Liebe & Geborgenheit - Hubb & Aman – „So tief die Stimme, so strahlend das Licht“

Konzerte – Sing-Workshop – Einzel-Begegnungen

6. & 7. Mai 2017 Galerie Arabeske – Heidelberg

KONZERTE mit NAWAL
Liebe und Leben - So tief die Stimme, so strahlend das Licht.
6. & 7. Mai 2017 | jeweils 19 Uhr - Einlass 18.30 Uhr | Eintritt: € 15.- / € 12.-

NAWAL - SING-WORKSHOP
Ein Atem voller Licht und Stimme
6.5.2017 | 10-17 Uhr |Kursgebühr € 95.-  Workshop in englischer Sprache und deutscher Übersetzung

EINZEL-BEGEGNUNGEN mit NAWAL- Ganzheitliche Harmonisierung
Lass mich singen, was du fühlst
7.5.2017| 10-17 Uhr |€ 75.- / Dauer 90 min (nach Vereinbarung)

Infos & verbindliche Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Preisnachlass bei Teilnahme von mehreren Veranstaltungen möglich

 

Die Musik und die Gesänge von NAWAL ließen uns bereits im letzten Jahr ihren gelebten Sufismus miterleben und erspüren. Ein unvergessliches Erlebnis und umso mehr freuen wir uns, NAWAL wieder so nah erleben zu dürfen.

Vielfältig sind Ihre Instrumente, Gesänge und Sprachen, durch die die Musikerin und Songwriterin Kulturen und Welten miteinander verbindet.

"Mein Hauptinstrument ist die Stimme." NAWAL möchte in ihrem Sing-Workshop zum Mitsingen einladen. Die Stimme bezeichnet sie als „Muskel der Seele und den Körper als Instrument“, durch das sich dieser befreit. Tanz und Stimme sind die ursprünglichste Form menschlichen Ausdrucks. NAWAL lädt ein mit deiner Stimme zu tanzen und mit deinem Körper zu singen.

Ihre Stimme wirkt beruhigend und entspannend auf den gesamten Organismus. Tiefe Töne bringen Körper und Seele in Einklang. In den Einzel-Begegnungen mit NAWAL entsteht eine harmonische Resonanz, die unsere Energiezentren beleben und heilsam wirken.

Veranstaltungsort: Kulturzentrum der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. - Galerie Arabeske, Dossenheimer Landstraße 69, 69121 Heidelberg

zu NAWAL http://www.nawali.com/

 

 


Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 - 100% Menschenwürde - Zusammen gegen Rassismusas

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 - 100% Menschenwürde - Zusammen gegen Rassismus laden die Vereine 3ALOG e.V. , KulturTandem International e.V. und Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. herzlich ein.

Dialog & Treffpunkt mit Musik & Karikaturen - Menschenwürde: „Ich bin mehr als du sehen kannst“

Freitag, 17. März 2017, 20.00 – 22.00 Uhr – Eintritt: Frei – wir freuen uns über eine Unterstützung unserer Arbeit durch Spenden

Galerie Arabeske – Sitz und Veranstaltungsort der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. Dossenheimer Landstrasse 69, 69121 Heidelberg

 

Menschenwürde ist mehr als ein Wort und lässt sich in der Musik von Johannes „Jo“ Alisch und den Karikaturen von Fares Garabet erleben und erspüren. Unter dem Motto „Ich bin mehr als du sehen kannst“ laden wir Menschen ein, um gemeinsam den Dialog von Klang, Wort und Bild mit unseren Geschichten zur Menschenwürde einzustimmen.

Zusammen mit unseren Förderern und Kooperationspartnern laden wir Freunde und Interessierte, Skeptiker und Freidenker, Neugierige und Entdecker zum Gespräch ein und zum gemeinsamen Betrachten der politischen Cartoons sowie zum Lauschen eindrucksvoller Improvisationen.  Gegenseitiges Kennenlernen & Austausch, Musik & Kulinarisches, sind Teil des Abends.

Auf Arabisch und Deutsch.

Eine Veranstaltung von 3ALOG e.V., KulturTandem International e.V. und Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V.  -  u.a. Vereine der „Allianz der Vielfalt“ des IZ -  im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus . Gefördert auch durch den Interkulturellen Rat in Deutschland und Pro Asyl.

Mehr Infos zu dem syrischen Künstler und Karikaturisten Fares Garabetauf der interreligiösen Plattform von 3ALOG e.V.