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Politische Karikaturen von Fares Garabet – Syrien

SCHWARZ … WEISS
ERWACHEN – ERSCHRECKEN – ERSTARREN

Ausstellung – Dialog – Musikimpressionen: von 13. Nov - 10. Dez 2016 und Mi-Fr 17-20 Uhr - Sa 14-17 Uhr
Eröffnung: Sonntag |13. Nov 2016 | 15.00 Uhr

International bekannt sind die Karikaturen des syrischen Künstlers und Dozenten Fares Garabet.

Erstmalig präsentiert er diese in Deutschland zusammen mit den Freunden Arabischer Kunst und Kultur e.V. in der Galerie Arabeske in Heidelberg.

Eine heftige Mixtur von Gefühlen. Garabet erfasst den Geist einer sehr prägnanten Zeitperiode vom leisen Erwachen des "arabischen Frühlings"  bis hin zu den heftigen Erschütterungen, die uns und unsere Welt erstarren lassen. Mit wenigen Strichen schafft er es, "Schwarz auf Weiss" politische Ereignisse zu kommunizieren und dadurch den Nerv der Zeit zu treffen.

Zusammen mit unseren Förderern und Kooperationspartnern laden wir Freunde und Interessierte, Skeptiker und Freidenker, Neugierige und Entdecker zum Gespräch und zum gemeinsamen Betrachten der politischen Cartoons ein.  Ein weiterer Schritt des Austauschs und Dialogs – mit „Wandlern“ zwischen zwei Welten und zu Hoffnungen, Visionen und Fakten für eine gemeinsame Welt.

 

 

 

Programm:
So 13.11.2016 15 Uhr Eröffnung: Entdecken und Betrachten der Karikaturen von Fares Garabet  in Anwesenheit des Künstlers . Gespräche und gemeinsames Erleben und Erspüren in einer einzigartigen Atmosphäre
Fr 18.11.2016 20 Uhr „Kunst und Integration“: Ein Abend über die Bestimmung und Aufgabe von Kulturschaffenden im Exil – mit Gästen.
Sa 3.12.2016 18 Uhr „Multaka wa Hiwar - Treffpunkt und Dialog“:  Wer sind wir? Sind wir wer? Das Gedächtnis vom Leben. Junge Syrer und Iraker diskutieren miteinander über ihr neues Leben hier in Deutschland und laden das deutschsprachige Publikum ein zum Gespräch. Gegenseitiges Kennenlernen und Austausch,  Musik und Kulinarisches sind Teil des Abends. Auf Arabisch und Deutsch. Euro 9.- / Euro 6.-
Fr 9.12.2016  20 Uhr DIWAN - Leben zwischen zwei Kulturen: Vorstellung des Romans von Rasha Khayyat „Weil wir längst woanders sind“ (Gisela Kerntke) und Diskussion. Euro 5.-

Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, SAMO.FA, ein Bundesprojekt des Bundesverband NEMO, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration; SEZ - Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg und in Kooperation mit 3ALOG e.V., Eine Welt Zentrum Heidelberg e.V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.


„Die Kalligraphie ist der Garten des Wissens “  Geschichte, Entstehung und Wesen der Kalligraphie

Im Rahmen unserer Reihe „Islam kennenlernen“ und anlässlich der Wanderausstellung „Die Symmetrie als Universalsprache“  

Freitag, 4. November 2016 | 20.00 Uhr

Veranstaltungsort: Kulturzentrum der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. - Galerie Arabeske, Dossenheimer Landstraße 69, 69121 Heidelberg
Eintritt: € 5.-


Gott ist schön und liebt die Schönheit – Mohamad GhanoumDie Ausstellung „Toleranz und Meinungsfreiheit oder die Symmetrie als Universalsprache“ der Künstlerin Cemile Camci ist ein Beweis dafür, wie die verschiedenen Symbole (hier Symbole der 5 Weltreligionen) und Ornamente, wenn man sie richtig kombiniert, zu einem harmonischen Kunstwerk führen.
Die Sehnsucht nach Harmonie war und ist die Treibkraft für die Entwicklung, Entdeckung und Erfindung anderer Kunstwege. Eine der wichtigsten Erfindungen, die der Mensch je hervorgebracht hatte, war die Erfindung der Schrift. Die ursprünglichen Symbole wurden zu Buchstaben und zusammen bildeten sie die Schrift.
In allen Kulturen und Zivilisationen blieb die Schrift nicht nur die „stumme“ Sprache sondern entwickelte sich zu einem Ausdruck der menschlichen Gefühle und Vorstellungen. Dadurch fand sie den Weg zum Profanen, zum Spirituellen und nicht zuletzt zum Religiösen. Die Schrift entwickelte sich von den Buchtstaben zu Bildern und somit entstand die Kalligraphie.
Eine dieser Schriften, sei es in der Architektur, in den Büchern oder im Kunsthandwerk, die wie keine andere, die höchsten Ebenen der Kunst der Kalligraphie erreicht hat, ist die arabische Schrift.
Mit der Verbreitung des Islams in den verschiedenen Regionen der Welt konnte sie sich in diesen etablieren und vieles von diesen Kulturen aufnehmen, sie eigen machen und sich an denen bereichern ohne ihre Originalität und ihren Ursprung zu verlieren.
Der Abbasidenkalif Al Maamun bezeichnete die Kalligraphie als den „Garten des Wissens“.
Der Vortrag wird uns durch diesen Garten führen und mit uns eine Entdeckungsreise durch die Geschichte der Kalligraphie und ihr Wesen unternehmen.

Referent: Ammar Braik

Bild: "Gott ist schön und liebt die Schönheit" – Mohamad Ghanoum


Toleranz und Meinungsfreiheit oder die Symmetrie als Universalsprache ein transkulturelles Kunstprojekt  von Cemile Camci unter der Schirmherrschaft von  Klaus Staeck, Heidelberg

Samstag, den 24. September 2016  | 20:00 Uhr: Eröffnung und Vorstellung des Projektes  in der CityKirche Konkordien Mannheim, Weltmusik mit Musikern der Orientalischen Musikakademie

Wanderausstellung mit Bildern von Cemile Camci, einer Installation mit Fragen zum Thema Toleranz und Meinungsfreiheit in drei Sprachen
und einem Begleitprogramm mit Musik, Filmvorführung, Vorträgen und Diskussionsrunden.
Diese Wanderausstellung wird in verschiedenen Glaubensstätten
in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfinden.
Orte, an denen Überzeugungen gepredigt und gelebt werden, wo Toleranz zu Hause sein sollte.
Die Finissage wird an einem „neutralen“ Ort stattfinden.

 

29. Oktober 2016, 20:00 Uhr:
Vortrag von Clemens Bellut "Zusammensein des Unvereinbaren - Überlegungen gegen  die Eindeutigkeiten" mit anschließender Diskussionsrunde.
Geplante weitere Orte der Wanderausstellung:
Synagoge Heidelberg
3. November 2016 bis einschließlich 23. November 2016:
Yavuz Sultan Selim Moschee in Mannheim
Das genaue Programm für die Wanderausstellung und aktuelle Veranstaltungen unter: www.aktiontoleranz.de


Von Kairo nach Beirut Beirut Short Stories

Sonntag, den 23.10.2016, 11:00 Uhr

Veranstaltungsort: Kulturzentrum der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. - Galerie Arabeske Heidelberg , Dossenheimer Landstraße 69

Eintritt inkl. Orientalischem Imbiss: Euro 7.- (Euro 5.-)

 

Der Nahe Osten erlebt einen gesellschaftlichen Umbruch, der auch junge Kulturschaffende in jeder Beziehung vor große Herausforderungen stellt. Schreiben und Lesen ist ein besonderes Gut. Mitwirkung und Zugang zu Literatur unterliegen schwierigsten Bedingungen. Mit dem in der ersten Etappe “Cairo Short Stories” bezeichneten Projekt will die KfW Stiftung einen Beitrag zur literarischen Entfaltung leisten, den kulturellen Dialog mit der arabischsprachigen Literaturszene stärken sowie die Förderung des arabischsprachigen Nachwuchses mit internationaler Vernetzung verbinden.

Nach der großen Resonanz der ersten beiden Schreibwerkstätten 2014 und 2015 in Kairo, fand 2016 der erste Workshop in Beirut – daher nun “Beirut Short Stories” – unter der Leitung des Schriftstellers und Übersetzers Hussain al-Mozany am Goethe-Institut Libanon statt. Die Fachjury (die Schriftstellerin und Kritikerin Najwa Barakat LIBANON, der Verleger Ibrahim Sader LIBANON, der Schriftsteller und Journalist Iskandar Habache LIBANON, die Schriftstellerin und Übersetzerin Dima Wanous SYRIEN, der Schriftsteller, Übersetzer und Kritiker Mazen Maarouf PALÄSTINA und der Arabist und Übersetzer Stephan Milich DEUTSCHLAND, wählte aus dem Open-Call 15 Nachwuchs-Autoren für die drei mehrtägigen arabischsprachigen Workshops aus.

Finalisten der Beirut Schreibwerkstatt sind die Libanesin Rola el Hussein, der Libanese Ayham Kazoun und der Syrer Orwa al Mokdad, die mit ihren Kurzgeschichten die Jury begeisterten. Ihre Kurzgeschichten werden in Zusammenarbeit mit der Commonwealth Foundation, London, ins Englische übersetzt und in der online Zeitschrift adda veröffentlicht.
In Kooperation mit Litprom e.V.,Frankfurt a.M., werden die Geschichten ins Deutsche übersetzt und in den LiteraturNachrichten veröffentlicht. Außerdem werden die Autor*innen nach Deutschland eingeladen (20.–24.10.) und im Zentrum “Weltempfang” auf der Frankfurter Buchmesse 2016 der internationalen Öffentlichkeit vorgestellt sowie auf weiteren Veranstaltungen in Köln, Heidelberg und Frankfurt.


Mein Orient mit anderen Augen Fotografien von Inge Hoenekopp

Gesang und Percussion Christine Hübner

Gaumenfreuden

Sonntag, den 02.10.2016, 12:00 bis 14:000 Uhr

Ausstellungsdauer  bis 5. November 2016 – jeden Samstag von 14-17 Uhr

Veranstaltungsort: Kulturzentrum der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. - Galerie Arabeske Heidelberg , Dossenheimer Landstraße 69

Unser Mitglied Inge Hoenekopp möchte mit der Ausstellung ihrer Fotografien vermitteln und aufzeigen; engagiert erzählt sie uns von ihren Erlebnissen und Geschichten von Menschen, die sie während ihrer Reisen in zahlreiche Ländern des „Orients“ kennengelernt hat und die letztendlich aus einer großen Kulturregion stammen… viele sagen, „dort liegt die Wiege der Menschheitsgeschichte“…. „nicht zuletzt aus Dankbarkeit wegen ungezählter schöner Begegnungen und Momente auf meinen zahlreichen Reisen….Kritische Zeiten wie Putsche, Ausgangssperren, Bombenwarnungen gab es ab und zu auch, aber dazu habe ich keine Fotos, davon gibt es genug….. „
Das Fotografieren macht nur einen Teil ihrer vielen Leidenschaften aus, die sehr stark mit der arabischen Welt und den islamisch geprägten Ländern verbunden sind. Dazu gehört auch das Erlernen der Sprachen wie Arabisch und Farsi, die Musik, das Reisen, die Vielfalt des Essens und die überwältigende Großzügigkeit und Gastfreundschaft, die sie auf ihren vielen Begegnungen erleben durfte.

Musikalisch erleben wir die vielseitige Sängerin und „Herzblutmusikerin“ Christine Hübner, die neben den Trommeln zahlreiche andere Instrumente spielt.

Seit ihrer Kindheit spielt Musik eine Hauptrolle in ihrem Leben. Als Sängerin diverser Rockbands und  Perkussionistin erhielt sie bereits wichtige Auszeichnungen. Ihre Ausbildung im Rahmentrommeln bei dem bekannten Perkussionisten Joss Turnbull vertieften ihre Verbindung zur orientalischen Musik und sorgen für eine einzigartige Klangvielfalt.

Erleben und erspüren wir gemeinsam und begeben uns auf Reisen von Zentralasien aus in den Iran, über Syrien und die Arabische Halbinsel und erleben den Jemen, bevor es weitergeht nach Nordafrika.