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Habib Tengour, „Das Gedächtnis des Meers" – Algerien

Lesung & Begegnung
So., 3. Juni 2018 11.00 Uhr


Veranstalter: Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V in Kooperation mit dem Eine Welt Zentrum Heidelberg e.V. und der Orientalischen Musikakademie Mannheim e.V., gefördert durch die Weltlesebühne e.V. und Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)

3. Juni 2018 | Sonntag | 11.00 Uhr |Eintritt: € 7.- / € 5.-
Veranstaltungsort: Kulturzentrum der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. - Galerie Arabeske, Dossenheimer Landstraße 69, 69121 Heidelberg
Anmeldungen & Info Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Traverser“ / „Übers Meer. poem mediterran“ ist ein poetischer und zugleich sehr politischer Text, der von Flucht und Bürgerkrieg erzählt, von Emigration und Exil; von den Griechen, Phöniziern und Arabern der Antike bis hin zu den Emigranten der Gegenwart.
Das "grausam schillernde" Mittelmeer ist für viele die Verbindung und zugleich Trennung zwischen ihren Heimaten und Europa. Die „Querungen“ des Mittelmeers werden getragen von Hoffnung und werden zur Illusion……

Mehr als dreißig Jahre hat Habib Tengour an seinem autobiographisch inspirierten Langgedicht „Traverser“ geschrieben, dessen siebte Version seit kurzem auf Deutsch vorliegt.

„Das Meer aber/ bewohnt eine Muschel/ lebt in der Geschichte/ als Raubtier“

Ein Text, der die vielfältigen Diskurse und Erzähltraditionen, die sich ums Mittelmeer ranken, nuanciert reflektiert: von Heraklit und Homer über Rimbaud und Camus bis hin zur maghrebinischen Volkslegende.

Die bekannte Literaturübersetzerin Regina Keil-Sagawe spricht mit Habib Tengour über sein Werk und sein Leben in zwei Kulturräumen, dessen Familie seine Heimat während des algerischen Unabhängigkeitskriegs verlassen musste. So wurde der Kulturanthropologe und Dichter zum politischen Autor, immer auf der Spur nach dem kulturellen Gedächtnis seiner Heimat, und somit dem Verlust von Identität, der eigenen Sprache und seinen Wurzeln.

Gelesen wird auf Französisch und Deutsch - in der Diskussion kommt sicherlich Arabisch dazu. Zu unserer großen Freude wird Mehmet Ungan,  die Lesung musikalisch auf der traditionellen Oud und der Sufiflöte Ney begleiten. Freuen wir uns auf eine besondere Atmosphäre in der Galerie Arabeske.

Habib Tengour, geboren 1947 in Mostaganem (Algerien), Kulturanthropologe, Ethnologe & Dichter; Universitätsdozent für Soziologie in Constantine und Paris; 2017 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in Berlin. Für sein Gesamtwerk - Romane, Lyrik, Essays, Theaterstücke, Novellen - wurde er 2016 mit dem PRIX DANTE ausgezeichnet. Auf Deutsch liegen von ihm vor: die Romane Die Bogenprobe (Beck & Glückler 1993) und Der Fisch des Moses (Haymon 2004), die zweisprachigen Lyrikbände Seelenperlmutt (Hans Schiler 2009) und Übers Meer (Hans Schiler 2017); im Herbst 2018 erscheint in Übersetzung sein Assassinen-Roman Der Alte vom Berge (sujet verlag).

Regina Keil-Sagawe, Literaturübersetzerin, Kulturjournalistin, Dozentin und Moderatorin mit Schwerpunkt Maghreb. Neben Habib Tengour hat sie u.a. auch Boualem Sansal, Mohammed Dib, Yasmina Khadra, Driss Chraïbi und Mahi Binebine ins Deutsche übersetzt. Ihr Spezialgebiet: die interkulturelle Übersetzungs- und Rezeptionsproblematik frankophoner Maghrebliteratur - zuletzt: „Die ‚Khadratur‘ des Kreises: Vier Bemerkungen zur Übersetzung franko-maghrebinischer Literatur in interkultureller Perspektive“, in: Beate Hampel (Hg.), Welten verbinden durch Übersetzen und Dolmetschen, Berlin 2017, S. 138-168. - Sie lebt in Heidelberg.

Mehmet Ungan spielt die traditionellen Instrumente Saz, Oud und Ney. Der professionelle Musiker sowie Mitbegründer und Vorstandsvorsitzende der Orientalischen Musikakademie Mannheim (OMM) unterrichtet an der Goethe Universität Frankfurt islamisch-mystische Musik und lehrt zu transkulturellen Musikangebote in der sozialen Arbeit an der Hochschule Mannheim. Der Soziologe arbeitet seit über 20 Jahren in zahlreichen sozial- und musikpädagogischen Integrationsprojekten, wobei die integrierende Kraft der Musik eine große Rolle spielt. Der Mitbegründer der Sufigemeinschaft Gayanshala gastiert seit vielen Jahren mit  seiner Sufimusik-Gruppe Hosh Neva bei interkulturellen und interreligiösen Veranstaltungen in ganz Europa

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