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Noor Kanj & Galal Alahmadi — Lesung & Gespräche

Literarische Dialoge  „Weg sein – Hier sein – Teil sein – Ganz sein“
Fr., 27. Oktober 2017 20 Uhr

Galal Alahmadi, 1987 in Saudi-Arabien geboren und im Jemen aufgewachsen, ist einer der bekanntesten Dichter des Jemen und hat es in der arabischsprachigen Welt schon zu einigem Ruhm gebracht. 2010 gewann er den „Preis des Präsidenten“ auf lokaler, ein Jahr später dann auf nationaler Ebene. 2014 wurde er mit dem Abdulaziz-Al-Makaleh-Preis ausgezeichnet. Zu-dem hat Galal Alahmadi als Journalist und Redakteur für verschiedene arabische Zeitungen und Magazine gearbeitet. Bis September 2016 war er Literaturstipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung. Galal Alahmadi hat bislang vier Gedichtbände auf Arabisch veröffentlicht: „Ein Baum zum Be-dauern und mehr“ (2011), „Ich kann mit niemandem weinen“ (2012), „Damit der Dschungel aus meiner Brust verschwindet“ (2013) und „Die Stufen des Hauses steigen allein herab“ (2015), außerdem erschienen eine Auswahl seiner Gedichte in der Anthologie Weg sein – Hier sein (Se-cession Verlag). Im August 2017 kürte die Jury des renommierten, nach dem ägyptischen Dich-ter Mohammed Afifi Matar benannten Dichter-Wettstreit Galal al-Ahmadi zum diesjährigen Preis-träger. Der Preis wird in Kairo verliehen.

Noor Kanj,1990 in Suweida/Syrien geboren, Studium der Informatik und Wirtschaftswissen-schaften in ihrer Heimatstadt und später auf der privaten International University for Science and Technology in Damaskus. 2014 verließ sie Syrien und zog in den Libanon. 2016 kam sie mit einem Literaturstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung nach Deutschland. Gedichte der Lyrikerin wurden unter anderem im arabischsprachigen Sammelband „Neue Syrische Dichtung“ und der deutschsprachigen Anthologie „Weg sein – hier sein“ veröffentlicht. Noor Kanj hat für verschie-dene arabische Zeitungen und Magazine geschrieben. Ihre Lyrik inzwischen bei zahlreichen Le-sungen in Deutschland vorgestellt. Zur Zeit nimmt sie am Programm „Verschmuggel“ des Berli-ner Hauses der Poesie teil, bei dem jeweils ein deutschsprachiger und ein fremdsprachiger Lyri-ker ihre Texte gemeinsam übersetzten. Bildnachweis: Mathias Bothor

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